Was ist J.GAST?
„J.GAST ist das USM-Haller der Küche“
J.GAST ist keine Korpusküche, sondern ein gestecktes Rahmensystem.
„Die Systemküche von J.GAST ist individualisierbar und doch günstiger als eine individuell angefertigte Schreinerküche“
Intro
Das sind überzeugende Ideen und ein fantastisches Patent … Aber die Geschichte ist auch schnell erzählt, oder? Wie können wir damit ein breiteres Publikum erschließen und längerfristig mit diesem im Kontakt bleiben?
Und wie stärken wir die Differenzierung zu herkömmlichen Einbauküchen?
Kultureller Mehrwert
Wir denken: Die Zukunftsfähigkeit und Verbreitung eines Produkts ist heute vor allem von einer starken kulturellen Identifikation des Publikums abhängig.
Kultureller Mehrwert in Zeiten von Digitalisierung
Doch in der heutigen digitalisierten Zeit erweist sich ein klassisches Marketing, das sich um die Bewerbung eines Produkts dreht, nicht mehr effektiv.
Früher war die Marke von einer Berichterstattung über sie abhängig und konnte diese durch gezielte Maßnahmen lancieren. … Zu diesem Zweck wurden Produktkataloge gedruckt und an Redaktionen verschickt, ebenso wurden Pressemitteilungen veröffentlicht.
1969
Das System USM Haller, 1969 serienmäßig auf den Markt gebracht, war zwar beileibe nicht der erste Möbelbaukasten seiner Art. Das System würde heute jenseits des Berner Mittellands kaum jemand kennen, hätten es französische Designberater nicht in der Architekturzeitschrift „Bauen & Wohnen“ entdeckt. Die Inneneinrichter tüftelten gerade an einer Neumöblierung der Bank Rothschild in der Rue Laffitte in Paris. Es ging um den Auftrag zur Ausstattung von 600 Arbeitsplätzen. USM sagt zu; so entsteht das erste Referenzprojekt, schnell weitere Nachfrage und die Idee, sich ganz auf Büromöbel aus Stahl zu verlegen.
Auf den Rothschild-Coup folgten bald Aufträge für den Kekshersteller Bahlsen und die Bayerische Rückversicherung, den Pharmakonzern Hoff-mann-La Roche und den Luxusuhrenhersteller Rolex.
2020
Wir müssen individuelle Stories einer Marke selbst produzieren. Unser heutiger Newsroom, unser heutiges „Bauen & Wohnen“ ist das Publikum selbst.
2020
Relevante Inhalte werden angesehen, verfolgt und verbreitet. Sie müssen dazu aber zum richtigen Zeitpunkt in einer spezifischen Umgebung und in einem passenden Design auf einer Vielzahl an Kanälen gleichzeitig und zueinander abgestimmt erscheinen. Inhalte, die das Publikum an die Marke heranführen, müssen kontinuierlich produziert und veröffentlicht werden.
Kontext
Frühere Grenzen zwischen physischer und digitalen Räumen spielen dabei keine Rolle, vielmehr beeinflussen sie sich gegenseitig.
Tools
Unsere Werkzeuge um diesem Marketing-Ansatz gerecht zu werden sind: